CERALOG® PROTHETIK

Reversibel verschraubbare Versorgungs­möglichkeiten

CERALOG Abutment – Innovativ aus dem Hochleistungs­polymer PEKK

Für das CERALOG® Implantatsystem stehen gerade und abgewinkelte Abutments aus dem Hochleistungspolymer Polyetherketonketon (PEKK) zur Verfügung. Die Abutments werden entweder mit einer Titan- oder einer Goldschraube im Implantat befestigt. PEKK hat eine helle Farbe und lässt sich mit handelsüblichen Fräsen einfach bearbeiten.

 

Das Hochleistungs­polymer PEKK


PEKK gehört zur Familie der Polyaryletherketone (PAEK). Dies sind Hochleistungsthermoplaste welche für extreme Beanspruchungen, wie sie im Automobilbau, in der Luft- und Raumfahrttechnik sowie der Medizintechnik erforderlich sind, zum Einsatz kommen. Dank ihrer chemischen Struktur besitzen sie eine hohe Festigkeit, Steifigkeit sowie Hydrolysebeständigkeit. Neben dem langjährigen Einsatz in der Orthopädie findet PEKK auch in der Zahnmedizin ein breites Indikationsspektrum. Die Duktilität von PEKK mindert den Stressfaktor auf das Implantat und simuliert zahnähnliches Verhalten.

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CERALOG Komponenten

Komponenten für das Weichgewebemanagement

Im CERALOG Hexalobe Implantat-Set ist eine Verschlusskappe enthalten, die für die Dauer der Einheilung in die Hexalobe-Verbindung eingesetzt wird. Optional kann das Implantat mit einer Verschlussschraube abgedeckt werden.

Mit beiden Varianten kann das Implantat sowohl offen als auch gedeckt einheilen. Für die Weichgewebeausformung stehen Gingivaformer in zwei Höhen und zwei Durchmessern sowie ein termporäres Abutment zur Verfügung. Diese Komponenten sind aus PEEK gefertigt und werden zeitlich begrenzt genutzt.

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CERALOG Implantatabformung

CERALOG Hexalobe Implantate können mithilfe einer Abformkappe beziehungsweise eines Abformpfostens sowohl geschlossen als auch offen abgeformt werden. Die Abformung der CERALOG Monobloc Implantate erfolgt mittels einer Abformkappe im Pick-up-Verfahren. Die Komponenten bestehen ebenfalls aus PEEK.

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Produkt­katalog
Das CERALOG Implantatsystem

MATERIAL

Ein Hochleistungspolymer im klinischen Einsatz

PEEK versus PEKK

In der Zahnmedizin ist das besser bekannte Hochleistungspolymer Polyetheretherketon (PEEK) seit vielen Jahren für temporäre Versorgungen, zum Scannen und als Abformpfosten im Einsatz. Auch dieses gehört zur Gruppe der PAEK (Polyaryletherketon)-Polymere. Die Synthese von PEKK begann 1962 durch den chemischen Industriekonzern DuPont, welcher die Polymerisation in den folgenden Jahrzehnten verfeinert.

Die spätere PEKK-Synthese wurde von Oxford Performance Materials und Arkema angepasst, welche die Markteinführung des Materials in verschiedene Branchen iniziierten. Der größte Vorteil von PEKK versus PEEK ist seine höhere Kriechfestigkeit und seine Formtreue unter Lasteinleitung.

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  PEKK PEEK
Elastizitätsmodul (GPa) 4.5 4.1
Zugfestigkeit (MPa) 138 100
Biegefestigkeit (MPa) 193 165
Druckfestigkeit(MPa) 207 135
Bruchdehnung (%) >30 40
Schmelztemperatur (°C) 360 340
Wasserabsorption nach 24h (%) <0.2 0.5
Dichte (g/cm³) 1.3 1.3